Landwirtschaft und Aufforstung

Auf dem Plateau de Danji, einer Region mit rein bäuerlicher Bevölkerung, betreibt der Verein  seit 1998 auf einer Fläche von 13,8 ha ein landwirtschaftliches Modellprojekt. Die Anbaufläche ist in 17 je 30 m breite Ackerstreifen aufgeteilt. Auf den dazwischen liegenden 5m breiten „Ruhestreifen“ sind Nutzbäume und Leguminosen gepflanzt. Sinn dieser Streifeneinteilung ist die Vermeidung von Erosion und die Förderung der Bodenfruchtbarkeit. Auf diese Weise soll die Bevölkerung eine umweltschonende Alternative zur traditionellen Landwirtschaft mit Brandrodung und Monokultur erlernen. Sieben Arbeiter und deren Familien können sich durch das Projekt, das mittlerweile auch mit einer Maismühle ausgestattet ist, ernähren.

Ein weiteres Standbein der landwirtschaftlichen Aktivitäten sind die beiden auf dem Plateau stationierten Traktoren, die, mit Fahrer, gegen eine kleine Gebühr von den örtlichen Landwirten ausgeliehen werden können.

Seit 2005 sind bereits über 12 ha bislang brachliegendes Land mit Cordia, einer schnellwachsenden Nutzholzsorte, das in Schreinerei und Bauhandwerk Verwendung findet, aufgeforstet worden. Somit wird das Holz, das in den Betrieben eingesetzt wird, auf eigener Fläche nachproduziert, was auch die Forstverwaltung durch eine entsprechende Genehmigung zu Holzverarbeitung und  -export betätigt. Als problematisch erweisen sich die immer wieder auftretenden, meist von Hand gelegten Buschfeuer in der unmittelbaren Nachbarschaft.